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Schüßler Salze im Portrait – Nr. 5

Das fünfte Salz auf der Liste der Schüßler Salze, Kalium phosphoricum (Kaliumphosphat) kommt von Natur aus im Blut und in den Muskel- und Nervenzellen des Körpers vor. Das Einsatzgebiet des Salzes ist deshalb grundsätzlich die Unterstützung von Nerven und Muskeln bei der optimalen Zusammenarbeit und bei der Gewinnung von Energie.
Dementsprechend wird das Salz empfohlen, um gegen körperliche Erschöpfung vorzugehen. Eine weitere Eigenschaft, die Kaliumphosphat zugeschrieben wird, ist die antiseptische Wirkung. Aus diesem Grund gilt das Schüßler Salz als sinnvolles Mittel bei Fieber: Fieber bedeutet schließlich, dass der Körper mit einem Erreger zu kämpfen hat. Das Salz soll hier die Bekämpfung der Infektion unterstützen. Im Falle von hohem Fieber wird jedoch dazu geraten, einen Arztbesuch nicht zu lange hinauszuzögern, vor allem dann nicht, wenn das Fieber nicht schnell wieder abklingt. Kalium phosphoricum wird hier in erster Linie als unterstützende Maßnahme empfohlen, nicht als alleiniges Mittel zu Behandlung.

Als Gründe für einen Mangel an Kalium phosphoricum werden unter anderem Überlastung im Alltag und zu großer Druck angesehen. Die Folge ist körperliche und seelische Erschöpfung. Neben der Zufuhr des Salzes ist es also auch sinnvoll, den eigenen Alltag unter die Lupe zu nehmen, ob hier nicht möglicherweise ungesund hohe Stresspegel vorliegen oder man sich selbst zu sehr unter Druck setzt.
Auch zu einigen körperlichen Folgen kann ein Mangel an Kaliumphosphat führen, so kann es zu Herzrasen, Zahnfleischbluten oder auch Muskelschwäche kommen.

Grundsätzlich wird dem Salz eine stabilisierende Wirkung von Körper, Geist und Psyche zugeschrieben. Je nach Art der Beschwerden stellt sich die Wirkung des Salzes unterschiedlich schnell ein. Möglich sind sowohl innere als auch äußerliche Anwendung in Form von Salben oder Cremes.
Einige Anwendungsgebiete des Salzes Nummer 5 sind Schlafstörungen, Schwächezustände nach Zeiten größerer Belastung oder auch die Neigung zu Krämpfen. Auch für eine Unterstützung der ärztlichen Behandlung bei Muskelschwäche oder bei Depressionen kommt das Salz infrage. Bei ernsten Erkrankungen verweist die Schüßler-Lehre jedoch, ähnlich wie im Falle von hohem Fieber, darauf, dass die Salze zwar hilfreich sind, eine ärztliche Behandlung jedoch unbedingt notwendig ist.